*8. Juli 1899 in Philadelphia/Pa., †6. Juli 1984 in Newtown/Pa., Musikwissenschaftler. Albrecht studierte Romanische Sprachen an der Universität von Pennsylvania (B.A. 1921, M.A. 1925, Ph.D. 1931) und Französische Literatur an der Universität von Kopenhagen (1922/23). Er nahm privaten Klavierunterricht und war als Begleiter tätig. Außer einigen Studien bei J. Beck an der Universität von Pennsylvania (1923–1927) war er jedoch als Musikwissenschaftler im wesentlichen Autodidakt. Von 1923 bis 1970 lehrte er, zunächst als Französischlehrer, an der Universität von Pennsylvania. Ab 1938 unterrichtete er zusätzlich im Fachbereich Musik, in dem er 1962 zum Vollzeit-Fakultätsmitglied ernannt wurde. Von 1937 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1970 war Albrecht als Kurator an der Musikbibliothek der Universität beschäftigt, welche später nach ihm benannt wurde. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte er mehrere Jahre in Deutschland, zunächst im Dienste des Intergovernmental Committee on Refugees for Bavaria (1945/46) und anschließend als Direktor der Publications Division of the American Military Government in the Land of Hesse (1947). In dieser Funktion half er beim Wiederaufbau der deutschen Musikindustrie. 1961 reiste er als Spezialist der Musikwissenschaft für das amerikanische Außenministerium in die UdSSR.