*23. Dez. 1941 in Madrid, Komponist. Carlos Cruz de Castro begann seine musikalische Ausbildung bei Concha Tomasetti und setzte sie am Real Conservatorio Superior de Música in Madrid fort, wo er die Fächer Komposition bei G. Gombau und Fr. Calés Otero sowie Dirigieren bei Enrique García Asensio belegte. Gleichzeitig studierte er anfangs Jura und Sozialwissenschaften, gab dies jedoch auf, um sich ganz der Komposition zu widmen. 1972 zog Cruz de Castro nach Düsseldorf, wo er am Robert-Schumann-Institut bei M. Kelemen studierte. Um diese Zeit begann er seine langjährige Tätigkeit als Musikredakteur bei Radio Nacional de España (seit 1990 ist er Produktionsleiter von Radio Clásica). In den 1960er und 1970er Jahren nahm er regen Anteil am spanischen Musikleben und gehörte verschiedenen Gruppierungen an: Problemática-63 (1963), Estudio Nueva Generación (1968), Grupo Canon (1970), Asociación de Compositores Sinfónicos Españoles (1976). Unter seinen Aktivitäten ragt besonders die Gründung und Leitung der Festivales Hispano-Mexicanos de Música Contemporánea (1973–1983) hervor. Die Werke Cruz de Castros haben Spanien bei den wichtigsten internationalen Festivals vertreten. 1977 erhielt er den Premio de Música de la Unión Mexicana de Cronistas de Teatro y Música...