*29. März 1949 in Bukarest, Komponist. Ioachimescu studierte von 1963 bis 1968 Musik am Bukarester Musiklyzeum »George Enescu«, 1968 bis 1975 am dortigen Kons. »Ciprian Porumbescu« (heute: Musikuniv.) bei Şt. Niculescu (Komposition), A. Stroe und Nicolae Beloiu (Orchesterkunde), Adrian Raţiu (Harmonie) und T. Ciortea (Musikformen). 1980 und 1984 besuchte er die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. 1982 erhielt er ein Stipendium für das Studium der zeitgenössischen Musik an den Rencontres internationales de musique contemporaine in Metz und am Institute de recherche et coordination acoustique-musique (IRCAM) in Paris, 1985 für eine Ausbildung in Musikinformatik am IRCAM. Seit 1980 arbeitet er beim Rumänischen Rundfunk. 1991 wurde er Dir. des SMEI (Studio für elektronische Musik des rumän. Komponistenverbands) und galt in Bukarest bald als unangefochtene Autorität auf dem Gebiet Elektronik und Musik (Tonaufnahme und -verarbeitung, elektronische Musik). Auf vielfältige Weise am Schaffen der rumänischen Avantgarde beteiligt, insb. im Bereich der Komposition mit Obertönen, suchte sich Ioachimescu jedoch seinen eigenen Weg. Seine Werke gehören zum festen Konzertrepertoire unter anderem in Rumänien, Frankreich, Deutschland, USA und Kanada. 1979, 1982, 1988 und 1992 wurde er mit Preisen des rumänischen Komponistenverbands, 1984 mit dem...