*16. Juli 1766 in Gatterstädt bei Querfurt, †27. Aug. 1840 in Altenburg, Kantor und Pädagoge. Aus einer angesehenen Lehrerfamilie stammend, besuchte Döring seit 1779 zunächst als Externus, seit 1781 als Alumnus die Leipziger Thomasschule und wurde später als Schüler von J. F. Doles Chorpräfekt des Thomanerchores. Als solcher lernte er 1789 W. A. Mozart persönlich kennen. Seit 1788 studierte er zudem an der Leipziger Univ. Theologie. 1791 legte er in Dresden das Kandidatenexamen ab und wurde anschließend Hauslehrer. 1793 berief man ihn auf Empfehlung von Doles als Kantor an die Nikolai-Kirche nach Luckau (Niederlausitz) und 1795 nach Görlitz, wo er fast zwei Jahrzehnte lang als Kantor und Schullehrer sowie als Mitglied der Oberlausitzischen Ges. der Wissenschaften eine fruchtbare wissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit entfaltete. 1814 übernahm er das Stadtkantorat in Altenburg als Nachfolger von J. G. Krebs und war dort bis zu seinem Tod tätig.