1. Adolf (Christian), * 6. Dez. 1805 in Halberstadt, † 3. März 1875 in Hausneindorf (Harz), Klavier- und OrgelbauerReubke, Adolf (Christian)Adolf (Christian) Reubke, Sohn des vor 1809 in Halberstadt wohnenden Domänen-Einnehmers Georg Benjamin Reubke. Zunächst Kunstdrechsler, begann er um 1825 als Autodidakt mit dem Bau von Klavieren. 1837 setzte er ebenfalls ohne fachliche Ausbildung, aber angeregt durch J. G. Töpfers Schrift Die Orgelbaukunst (1833), seine Tätigkeit als Orgelbauer fort. Bis 1839 soll er über 160 Klaviere und bis 1869 mehr als 65 neue Orgeln erbaut haben. Die bedeutendsten Instrumente entstanden für Magdeburg, St. Jacobi, und den dortigen Dom. Nur wenige seiner Instrumente sind erhalten.Adolfs Sohn (Carl Ludwig) Emil (* 21. Jan. 1836 in Hausneindorf, † 29. Mai 1884 ebd., Orgelbauer) wurde 1860 Mitinhaber der Firma Adolf Reubke & Sohn und war ab 1872 Alleininhaber. Eine von ihm entwickelte Röhrenlade, wahrscheinlich eine Hängeventillade oder Vorform der Kastenlade ähnlich der Hahnenlade von Randebrock, bewährte sich in der Praxis nicht.1884 übernahm Ernst Röver (* 3. Sept. 1857 in Beverstedt, † 22. März 1923 in Hausneindorf, Orgelbauer) die Firma Adolf Reubke & Sohn und führte sie unter eigenem Namen bis 1921 fort. Er war Sohn...