*17. März 1785 in Paris, †29. Okt. 1853 ebd., Pianist, Pädagoge und Komponist. Der Sohn des Pariser Klavierbauers Pierre-Joseph Zimmermann trat 1798 in das Pariser Cons. ein, um Klavier bei A. Boieldieu (1. Preis 1800, vor Fr. Kalkbrenner) und Harmonielehre bei J.-B. Rey und Ch.-S. Catel (1. Preis 1802) zu studieren. Bei L. Cherubini vervollständigte er seine Kompositionskenntnisse. Ab 1811 assistierte Zimmermann als Klavierlehrer am Cons., ehe er 1816 zum Prof. für Klavier ernannt wurde. Die Professur für Kontrapunkt und Fuge in der Nachfolge A.-Fr. Elers lehnte er 1821 ab, um weiterhin seine Klavierklasse zu unterrichten. 1848 legte Zimmermann sein Amt nieder und übergab die Stelle an seinen Schüler A.-Fr. Marmontel. Er war Ritter der Légion d’honneur und Schwiegervater Ch. Gounods.