*15. Okt. 1944 in Frankfurt a.M., Komponist. Mathias Spahlinger erhielt ersten Instrumentalunterricht auf dem Violoncello, der Gambe, der Fidel und der Blockflöte von seinem Vater, der Cellist am Frankfurter Opernhaus war. Er eröffnete sich schon früh ein weites Spektrum an Kompositionen und Musizierformen von ma. Musik, die sein Vater kultivierte, bis zu Werken der Gegenwart, die ihm durch seine Klavierlehrerin vermittelt wurden. Sein Interesse an zeitgenössischen Kompositionen wuchs durch die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik. Bevor sich Spahlinger ganz der Musik widmete, durchlief er eine Lehre als Schriftsetzer. Parallel dazu erhielt er bereits 1965 privaten Kompositionsunterricht bei Konrad Lechner. Dies führte zum Studium an der Städtischen Akad. für Tonkunst in Darmstadt, wo er nun offiziell Komposition bei Lechner und Klavier bei Werner Hoppstock studierte. Nachdem Spahlinger 1968 die staatliche Privatmusiklehrerprüfung absolviert hatte, unterrichtete er an der Stuttgarter Musikschule Klavier, Blockflöte, Musiktheorie und musikalische Früherziehung. Zeugnis seines besonderen Engagements für zeitgenössische Komposition ist die Gründung einer Lehrer-Arbeitsgemeinschaft für experimentelle Musik. 1973 absolvierte Spahlinger das Kompositionsstudium bei E. Karkoschka an der Stuttgarter Musikhochschule, das er 1977 mit dem Großen Kompositionsexamen abschloß. In den Jahren 1978 bis 1981 widmete er sich wieder stärker der Lehrtätigkeit, anfänglich mit einer Gastdozentur in...