* 5. Dezember 1964 in Rom, Musikwissenschaftler. Federico Celestini studierte Violine am Conservatorio Giulio Briccialdi in Terni bei Alexandra Stefanato (1982–1987) und Geisteswissenschaften (Laurea in Lettere, 1988–1992) mit Schwerpunkt Musikgeschichte an der Universität La Sapienza in Rom (Pierluigi Petrobelli). Nach der Promotion 1998 an der Karl-Franzens-Universität Graz (Rudolf Flotzinger) wurde er Mitarbeiter im Spezialforschungsbereich Moderne – Wien und Zentraeuropa um 1900 derselben Universität (1999–2005) und habilitierte sich im Jahr 2004 mit einer Studie zur musikalischen Groteske in der Wiener Moderne. Als Fellow der Alexander von Humboldt-Stiftung verbrachte er die folgenden zwei Jahre am musikwissenschaftlichen Seminar der Freien Universität Berlin (Albrecht Riethmüller). 2008–2011 war Celestini Dozent am Institut für Wertungsforschung der Kunstuniversität Graz. 2011 folgte er einem Ruf an die Universität Innsbruck, wo er seit 2013 das Institut für Musikwissenschaft und seit 2021 die von ihm mitbegründete Forschungsstelle »Gustav Mahler Innsbruck/Toblach« leitet. Celestini wurde 2014 Mitglied des Kuratoriums des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) und war 2017–2021 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft. Fellowships und Gastprofessuren führten ihn an die University of Oxford (British Academy, 2002), das Riemenschneider Bach Institute (2004), die University of Chicago (Mellon Foundation, 2010) und...