* 3. Juli 1954 in Sydney (Australien), Musikwissenschaftler. Tim Carter studierte in Großbritannien Musik an der Durham University bei Jerome Roche (1942–1994) und Musikwissenschaft in Birmingham bei Nigel Fortune, wo er 1980 mit einer Dissertation zu Jacopo Peri (1561–1633). His Life and Works (New York/London 1989) promoviert wurde. Seine Forschungsthemen umfassen die italienische Spätrenaissance und den Frühbarock, die Opern von Wolfgang Amadé Mozart sowie das amerikanische Musiktheater in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Carter unterrichtete an den Universitäten von Leicester (1978/79) und Lancaster (1980–1987), bevor er an das College Royal Holloway der University of London wechselte (Professur seit 1995). 2001 wurde er zum David G. Frey Distinguished Professor of Music an der University of North Carolina at Chapel Hill ernannt, wo er 2021 emeritiert wurde. Er war Fellow am Harvard Center for Italian Renaissance Studies, der »Villa I Tatti, The Harvard Center for Italian Renaissance Studies«, Florenz (1984/85), an der Newberry Library, Chicago (1986) und am National Humanities Center (2015/16). 2013 erhielt er den Claude V. Palisca Award der American Musicological Society für seine Edition von Kurt Weills Johnny Johnson und,...