1. Jindřich d.Ä., * 23. Mai 1883 in Prag, † 5. Oktober 1953 in Prag, Geiger, Geigenlehrer und DirigentFeld, Jindřich d.Ä.Jindřich d.Ä. Feld. Nach seiner Ausbildung am Prager Kons. bei Štěpán Suchý und O. Ševčík (1897–1903) betätigte er sich als Geiger und Pädagoge. Von 1904 bis 1906 war er Violinlehrer bei dem Grafen Zichy in Košice (Slowakei). Anschließend wirkte er als KonzM. und Dgt. in Görlitz (1906–1908) und in Zagreb (1908–1910). Im Nov. 1910 wurde er als Prof. für Violine an das Prager Kons. berufen, wo er ab 1937 die Meisterklasse leitete.
Besonders in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg galt Jindřich d.Ä. als ein geschätzter Violinpädagoge von großem Einfluß. Zu seinen Schülern gehörten Karel Holub, Karel Zoubek, Ivan Kawaciuk, Spytihněv Šorm und Jiří Novák. Neben zahlreichen Revisionen und Bearbeitungen von Violinkompositionen schrieb er das didaktische Werk Houslová cvičení (Violinübungen; Ms.). Seine Schrift Metodika hry houslové (Die Methodik des Violinspiels ) erschien in der Zs. Hudební výchova (Jg. 10, 1929, S. 134ff.).
Literatur
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