* 10. Juli 1940 in Corpus Christi/Tex., Sängerin. Bereits mit 14 Jahren begann die Sopranistin Helen Donath ihre Ausbildung am Del Mar College ihrer Heimatstadt bei Carl Duckwall. Ein Engagement am Kölner Opernstudio führte sie 1960 nach Deutschland. Dort absolvierte sie 1961 ihr Operndebüt als Wellgunde (Das Rheingold, Wagner), der Rolle, für die sie im folgenden Jahr zu den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde. Durch Vermittlung des Baritons G. London bekam sie Kontakt zu der Gesangspädagogin Paola Novikowa, bei der sie ihre Ausbildung fortsetzte. Ab 1963 war Helen Donath an der Städtischen Oper in Hannover verpflichtet, wo sie u. a. als Ännchen (Der Freischütz, C. M. von Weber), Marie (Die verkaufte Braut, B. Smetana), Jeanne (Die Verlobung in San Domingo, W. Egk) und Luise (Der junge Lord, H. W. Henze) auftrat. Besonderen Erfolg erzielte sie in der Rolle der Pamina (Die Zauberflöte, Mozart), mit der sie 1964 bei den Salzburger Festspielen debütierte und die sie 1970 auch in einer Gesamteinspielung dieser Oper interpretierte. Von 1967 an gehörte Helen Donath zum Ensemble der Bayerischen Staatsoper. In dieser Zeit wurden die Dgt. G. Solti und H. von Karajan auf die Sängerin aufmerksam...