1. Domenico, * 4. Okt. 1746 in Rom, † 22. Mai 1825 in Hampstead (London), Komponist, Musikverleger und LehrerCorri, DomenicoDomenico Corri. Domenico war Sohn eines Konditors, der in Diensten von Kardinal Portocarero stand. Er wurde ab seinem sechsten Lebensjahr in Gesang und Violine unterrichtet und spielte bereits im Alter von zehn Jahren in den Orchestern des Teatro Aliberti und des Teatro Argentina in Rom. Später erhielt er Unterricht im Cembalospiel und in Komposition und gab in den frühen 1760er Jahren Konzerte. Zu dieser Zeit hat er V. Rauzzini und M. Clementi kennengelernt, mit denen er auch befreundet war. Um 1763 zog Corri nach Neapel, um bei N. Porpora zu studieren, doch nach dessen Tod im März 1768 kehrte er nach Rom zurück, wo seine Oper La raminga fedele 1770 aufgeführt wurde. Eine Zeitlang stand er in Diensten des Prinzen Charles Edward Stuart (1720–1788). Ch. Burney, der sich im Sept. und Okt. 1770 in Rom aufhielt, hörte Corri im Haus des Duke of Dorset Violine spielen, und hielt ihn für einen »ingenious composer, [who] sings in very good taste«. Er lobte auch »brilliancy...