* 29. Januar 1946 in Wuppertal, † 29. November 2018 in Bonn, Komponist. Nach privaten Kompositionsstudien in seiner Heimatstadt absolvierte Leyendecker 1965 bis 1970 ein Kompositionsstudium bei Rudolf Petzold, einem Schüler von Ph. Jarnach, an der Kölner Musikhochschule. Angeregt durch einen Kompositionskurs bei W. Fortner, befaßte er sich eingehend mit seriellen Kompositionstechniken, ohne sich als Komponist mit ihnen anfreunden zu können. Von 1971 bis 1994 unterrichtete er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, anfangs als Theorie-Dozent, seit 1981 als Prof. für Musiktheorie und Komposition. 1994 berief ihn die Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim auf eine Professur für Komposition. 1978/79 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, 1984/85 und 2002/03 der Cité Internationale des Arts in Paris. 1986 wählte ihn die Freie Akademie der Künste in Hamburg, 1997 die Freie Akademie in Mannheim zum ordentlichen Mitglied.