*30. April 1932 in Bilbao, †21. Dez. 2001 ebd., Komponist. Antón Larrauri entstammte einer Musikerfamilie und erhielt ersten Musikuntericht neben seiner schulischen Ausbildung. Später nahm er Unterricht in den Fächern Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge bei Padre Ugartetxea, V. Zubizarreta und Julio Valdés. Nach dem Universitätsstudienabschluß an der philosophischen Fakultät war er zunächst als Lehrer für Altsprachen sowie zwischen 1960 und 1971 als Kritiker für die Zeitschrift El Correo Español – El Pueblo Vasco tätig. Durch seine Berufstätigkeit in Anspruch genommen, trat Laurrauri erst 1968 mit eigenen Kompositionen an die Öffentlichkeit, und zwar mit den Orchesterstücken Apokatástasis und Dédalo. Seitdem ist seine Musik bei Festivals im In- und Ausland vertreten. Seine nahezu 100 Werke wurden von den renommiertesten Orchestern Spaniens im Rahmen verschiedenster Konzertzyklen aufgeführt.