* 24. Januar 1931 in Kopenhagen, † 10. Juni 2019, Komponist. Nørholm wurde 1950 am Kgl. Kons. Kopenhagen aufgenommen, wo er Musiktheorie (V. Holmboe), Musikgeschichte (B. Hjelmborg), Form und Analyse (N. V. Bentzon, F. Høffding) studierte. 1954 legte er Examen in Theorie und Musikgeschichte, 1955 in Orgel und Pädagogik und 1956 in Kirchenmusik ab. 1956 bis 1964 war Nørholm Musikritiker an der Zeitung Information, ab 1957 assistierender Org. am Dom von Helsingør. Seit 1961 unterrichtete Nørholm am Kgl. Kons., 1964 wurde er Org. an der Bethlehemskirche (bis 2002) und Lehrer für Kompos. und Mg. am Kons. in Odense (ab 1967 als Lektor). 1973 wurde Nørholm am Kgl. Kons. Kopenhagen Lektor für Theorie und war 1981 bis 2002 Kompositionprofessor. Nørholm war Vorstandsmitglied der dänischen IGNM-Sektion Det Unge Tonekunstnerselskab, Vorsitzender 1973 bis 1978, Mitglied des Tonkunstausschusses von Statens Kunstfond 1971 bis 1974 und des Vorstandes des Dän. Komponistenvereins 1987 bis 2004; er erhielt u. a. Lange-Müller Stipendiet 1946, ferner den Carl Nielsen-Preis 1971 und Det Anckerske Legat; 1981 wurde er Ridder af Dannebrog.Abb.: Ib Nørholm. Foto: © Per Morten Abrahamsen