1. Jean-Baptiste [Sébastien], * 6. Nov. 1753 in Paris, † 18. März 1823 in Colligis (Aisne; die Lebendaten bei Fétis sind ungenau), Komponist und CellistBréval, Jean-Baptiste [Sébastien]Jean-Baptiste [Sébastien] Bréval. Jean-Baptiste Bréval, dessen dritter Vorname durch die Todesurkunde belegt ist, war Fétis zufolge Schüler von Cupis (zweifellos Fr. Cupis). Bereits 1774 wirkte er als Violoncellolehrer und veröffentlichte 1775 (nicht 1778, wie Fétis schreibt) seine erste Sammlung mit Instrumentalmusik, die Six Quatuors concertants op. 1. 1776 wurde er Mitglied der Société académique des enfants d’Apollon und trat von 1778 bis 1784 mit eigenen Konzerten solistisch im Concert spirituel in Erscheinung. Man darf davon ausgehen, daß Bréval auch dem Orchester des Concert des amateurs angehörte, später des Concert de la Loge Olympique, die jenes ablöste. 1781 trat er als Cellist in das Orchester des Concert spirituel ein (nicht in das der Opéra, wie Fétis angibt). 1790 oder 1791 hielt Bréval sich einige Monate lang in London auf. 1791, nach Einstellung der Concerts spirituels, wechselte er in das Orchester des Théâtre Feydeau über, wo er bis 1800 tätig war. Im...