* 30. November 1924 in Bern, † 2. Oktober 2017 in Perugia, Komponist. Klaus Huber stammte aus einer Musikerfamilie. Sein Vater Walter Simon Huber (* 6. Mai 1898 in Basel, † Febr. 1978 in Küsnacht) war Komponist, Org. und Musiklehrer, der in München Orgel und Dirigieren und in Zürich bei P. Hindemith Musikwissenschaft studiert hatte und 1956 mit der Diss. Motivsymbolik bei Heinrich Schütz promoviert wurde. Mit sieben Jahren begann Klaus Huber Violine zu spielen. Nach dem Gymnasium in Basel erlernte er 1940 bis 1944 den Lehrerberuf, parallel dazu nahm er Violinunterricht beim polnischen Flüchtling Theodor Klajnmann. Am Kons. Zürich studierte er 1947 bis 1949 Violine bei St. Geyer und 1947 bis 1955 Theorie und Komposition bei W. Burkhard, seinem Taufpaten; 1950 bis 1960 unterrichtete er dort Violine. 1955 bis 1956 folgten Kompositionsstudien bei B. Blacher in Berlin. Erste internationale UA seiner Werke fanden 1955 und 1957 bei Gaudeamus in Bilthoven und bei den Weltmusiktagen der IGNM 1958 in Straßburg (Oratio Mechthildis, Leitung: E. Bour) statt. Die UA der Kammerkantate Des Engels Anredung an die Seele 1959 in Rom (1. Preis der IGNM 1959) markiert Hubers Durchbruch als Komponist. 1960...