* 18. Jan. 1785 in Wien, † 16. Juni 1852 ebd., Cellist und Komponist. Merk erhielt kurze Zeit Unterricht auf der Violine, wechselte aufgrund einer Verletzung am linken Arm aber zum Violoncello über, das er bei dem Solocellisten der Wiener Hofoper Philipp Schindlöker erlernte. Nach nur einjährigem Studium trat er in das Quartettensemble eines ungarischen Magnaten ein. Zwei Jahre später unternahm er eine erste, fünf Jahre andauernde Konzertreise als Virtuose (u. a. durch Österreich und Ungarn). 1818 wurde Merk 1. Violoncellist der Wiener Hofoper sowie ein Jahr später Mitglied der kaiserlichen Kapelle. Von 1822 bis 1848 unterrichtete er zahlreiche Schüler am Wiener Konservatorium. Nach der Ernennung zum Kammervirtuosen 1834 brach er im folgenden Jahr zu einer ausgedehnten Konzertreise durch Deutschland auf, die mit Auftritten in London endete.