Musik- und Bühnenverlag, Musikalien- und Schallplattenhandlung in Berlin, gegr. 1838, bis 1995 im alleinigen Eigentum und geleitet durch Mitglieder der Gründerfamilie Bock.I. Geschichte der Besitzer und RechtsverhältnisseEduard Bote (* ca. 1810 in Berlin?, † nach 1880 ebd.?) und Gustav Bock (* 2. März 1813 in Berlin, † 27. April 1863 ebd.), Angestellte der am 2. Dez. 1831 gegr. Verlags- und Sortimentshandlung C. W. Fröhlich & Comp. in der Berliner Jägerstraße 42, kauften das Unternehmen am 27. Jan. 1838 und firmierten ab Mai 1838 als Ed. Bote & G. Bock. Am 8. Juli 1847 schied Bote aus, um die väterliche Lithographische Anstalt J. Bote zu übernehmen. Gustav Bock, seit Ende 1847 Hofmusikalienhändler, führte die Firma bis 1863 allein. Seine Witwe Emilie (geb. Brody) bevollmächtigte ihren Schwager, den Buchhändler Emil Bock (* 17. März 1816 in Berlin, † 31. März 1871 ebd.), dann ihren Sohn Hugo (* 25. Juli 1848 in Berlin, † 12. März 1932 ebd.), der im März 1873 Alleineigentümer wurde. Hugo Bock, wie sein Vater Hofmusikalienhändler und seit 1899 Kommerzienrat, hatte mit Fanny (geb. von Lossow) vier Töchter und zwei Söhne, Gustav (* 17. Juli 1882 in Berlin, † 6. Juli 1953 Wiesbaden) und Anton (* 7. Nov. 1884 in Berlin, † 28. Jan. 1945 in Hildesheim), die 1911 bzw. 1919 als Teilhaber in die von Hugo Bock gegr. OHG (Offene...