*18. Juli 1914 in Leipzig,  †29. April 1982 in Dresden, Organist, Cembalist, Pianist, Dirigent und Komponist. Herbert Collum studierte 1930 bis 1934 am kirchenmusikalischen Inst. des damaligen Landeskons. zu Leipzig bei K. Straube und G. Ramin (Orgel), C. A. Martienssen (Klavier), K. Thomas (Chordirigieren), J. N. David (Komposition) und Fr. Reuter (Mg.). Bereits 1928 bis 1932 hatte er die Org.-Vertretung an der Leipziger Matthäikirche inne und spielte 1932 bis 1935 als Assistent und Vertreter Ramins die Orgel der Leipziger Thomaskirche. 1935 bis zu seinem Tod war er 47 Jahre lang Kreuzorg. in Dresden. Ebenfalls 1935 rief er die Dresdner Collum-Konzerte ins Leben, in deren Rahmen er solistisch und kammermusikalisch als Org., Cembalist, Pianist und Dgt. hervortrat. 1946 gründete er den Collum-Chor, der bis 1969 bestand. 1949 bis 1961 wirkte Collum als Dozent für Orgelspiel an der Kirchenmusik-Schule Berlin-Spandau. 1960 mit dem Prof.-Titel ausgezeichnet, lehrte Collum 1956 bis 1958 auch Orgel an der Dresdner Musikhochschule und leitete dort ab 1964 eine Cemb.-Klasse. Konzertreisen führten den Org., vielfach auch als Interpreten eigener Werke, ins Ausland. Er machte Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen, u. a. auf Silbermann-Orgeln. 1973 erhielt er den Kunstpreis der...