*11. Okt. 1901 in Veselí nad Lužnicí (Böhmen), †25. Jan. 1987 in Prag, Komponist und Pädagoge. Er studierte an der Prager Karls-Univ. Philosophie und Tschechisch (1920–1924), am Prager Kons. Komposition bei J. Křička (1920–1923) und anschließend in J. Suks Meisterklasse (1924/25, 1927–1930). Seit 1941 unterrichtete er Komposition, zunächst am Kons. (bis 1958), später an der Akad. für Musik und darstellende Kunst in Prag (1957–1971, ab 1958 Doz., ab 1965 Prof.). Zu seinen Schülern gehörten z. B. L. Fišer, V. Kalabis, Ivan Kurz, Ivana Loudová. Hlobil wirkte im Verband der Tschechoslowakischen Komponisten, im Verband der Tschechischen Komponisten und Konzertkünstler sowie als langjähriger Vorsitzender in den Ausschüssen des Tschechischen Musikfonds und des Autorenschutzverbandes. 1971 erfolgte seine Ernennung zum Verdienten Künstler, 1981 dann zum Nationalkünstler.