*14. Juli 1925 in Villapinzón (Kolumbien), †11. Sept. 1993 in Miami, Komponist, Pädagoge und Diplomat. Escobar ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen und begann seine musikalische Ausbildung 1943 am Kons. der Universidad Nacional in Bogotá. Dank eines Stipendiums dieser Institution konnte er 1947 seine Studien am Peabody Cons. of Music in Baltimore bei Nicolas Nabokov fortsetzen. Danach studierte er am Mozarteum in Salzburg sowie bei B. Blacher an der Hochschule für Musik in Berlin (1951–1953). Nach seiner Rückkehr nach Kolumbien 1954 wurde er zum Geschäftsführer des Conservatorio Nacional ernannt, wo er seit 1962 auch Komposition unterrichtete. Außerdem lehrte er an der Universidad de los Andes und hatte mehrere Verwaltungsposten, er war u. a. Nationaldirektor von Extensión Cultural, Präsident des Vorstandes der Orquesta Sinfónica de Colombia, Mitbegründer der Orquesta Filarmónica de Bogotá, Präsident der Unión de Compositores de Colombia und Leiter der Chorvereinigung Coros de Empleados Oficiales. Er war kolumbianischer Konsul in Bonn (1964–1966) und in Miami (frühe 1990er Jahre).Escobar erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, darunter ein Stipendium der Guggenheim Foundation (1958), den Premio Nacional de Música für seine...