*um 1522 in Chalons-sur-Saône, †um 1598 in Châtillon-sur-Loing, Komponist, Theologe und Musiktheoretiker. Sein Vater wurde 1576 Deputierter in den Generalstaaten von Blois. Maximilien Guilliaud selbst war 1552 in Paris am Collège de Navarre, wo er mit führenden Intellektuellen seiner Zeit in Berührung gekommen sein dürfte und von wo aus er das an Cl. de Sermisy gerichtete Vorwort zu seinem Buch datierte. 1561 verließ er das Collège als Doktor der Theologie. Er wurde dann Hauslehrer des jungen Kardinals von Bourbon, Kanonikus und Sänger in Châtillon-sur-Loing (im heutigen Dép. Loiret) und Curé-prieur des Klosters Ste-Geneviève-aux-bois, wo er starb und begraben wurde.