*4. Jan. 1898 in Genf, †2. Aug. 1988 in Chêne-Bougeries (bei Genf), Komponist, Dirigent und Organist. Vuataz studierte von 1917 bis 1922 an der Musikakademie und am Kons. in Genf bei A. Mottu Klavier, bei G. Delaye Harmonielehre, Kontrapunkt und Instrumentation und bei O. Barblan Orgel und Komposition. 1936 erwarb er das Rhythmik-Diplom am Institut Jaques-Dalcroze. Seine Haupttätigkeit begann 1927 beim Radio Genf, wo er bis 1937 freier Mitarbeiter war. Bis 1943 war er Sendeleiter und Initiator u. a. von Konzertdirektübertragungen des Orchestre de la Suisse Romande und bis 1964 Leiter der Musikabteilung. Vuataz war außerdem von 1933 bis 1943 Prof. für Harmonielehre, Kontrapunkt und Orgel an der Musikakademie Genf und von 1961 bis 1971 Prof. für Form- und Stillehre am Konservatorium. 1940 gründete er die Maîtrise protestante, die er bis 1962 leitete. Er war im Präsidium des Concours international d’exécution musicale in Genf (1962–1969), des Francisco-Viñas-Gesangswettbewerbs in Barcelona (1963–1978) und gehörte zum Vorstand des Schweizerischen Tonkünstlervereins (1963–1975). 1967 erhielt Vuataz den Musikpreis der Stadt Genf, 1972 den Preis der B.A.T.-Stiftung und 1975 den Kompositionspreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins.