* 4. August 1969 in Mailand, Musikwissenschaftler. Mellace studierte Oboe, Literatur und Musikwissenschaft in Mailand (Francesco Degrada) und Bologna (Lorenzo Bianconi). Er erhielt das Diplom der Sommerhochschule der Universität Wien und mehrere Stipendien des Österreichischen Aademischen Austauschdienstes. 2004 wurde er in Bologna promoviert. Von 1995 bis 2011 war er als Lehrer (Italienisch und Latein) an Gymnasien und bei IES Abroad (Mailand; Musikwissenschaft) und als Musikwissenschaftler tätig. Von 1997 bis 2011 erhielt er Lehraufträge von der Universität Mailand, der Università Cattolica (Brescia), der Universität Genua (Imperia und Genua) und von der Università degli Studi del Piemonte Orientale »Amedeo Avogadro«. 2011 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Genua; seit 2020 ist er dort Ordinarius. 2013 erhielt Mellace den Carlo Maria Martini International Award, 2024 den Johann Adolf Hasse Preis. Von 2014 bis 2019 schrieb er Artikel für das Dizionario Biografico degli Italiani. Seit 2015 ist er Mitglied des Editionsbeirats der Hasse-Werkausgabe sowie der Hasse-Studien; seit 2018 ist er Mitherausgeber des Saggiatore musicale und leitet zusammen mit anderen das »Pietro Metastasio, l'archivio delle lettere...