* 24. Juli 1954 in Lüneburg, † 6. Mai 2005 in Gütersloh, Musikwissenschaftler und Redakteur. Andreas Jaschinski wuchs in Lüneburg auf. Bereits während der Gymnasialzeit erhielt er Kompositionsunterricht bei Heinz Gottwaldt (1901–1975), der ihn auch in seine Editionsarbeiten zur Athalie von Johann Abraham Peter Schulz einbezog. Nach dem 1973 abgelegten Abitur studierte er Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. 1975 wechselte er für zwei Jahre an die Freie Universität zu Berlin, kehrte aber zum Wintersemester 1977/78 wieder nach Kiel zurück. Bereits während des Studiums war er freier Mitarbeiter der Neuen Zeitschrift für Musik und der Zeitschrift Fono Forum. Im Juli 1981 wurde er bei Friedhelm Krummacher mit einer Arbeit zu Karl Amadeus Hartmann promoviert. Im Schuljahr 1981/82 wirkte er als Musiklehrer am Ernst-Barlach-Gymnasium in Kiel, 1982 wechselte er dann als Redakteur zum Lexikothek Verlag (ab dem Folgejahr Bertelsmann Lexikothek Verlag) nach Gütersloh. Ab 1987 war er zunächst als freier Mitarbeiter beim Bärenreiter-Verlag in Kassel tätig, ab dem 1. August 1988 dann vollamtlich als Schriftleiter der neuen Ausgabe der Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG)....