gegen Ende des 16. Jh., †1638, Lautenist und Komponist. Mesangeau heiratete 1619 Marguerite Jacquet, Tochter des Spinett- und Cembalobauers Jean Jacquet. Im Kirchenregister von Saint Nicolas-des-Champs in Paris ist die Taufe seines Sohnes René verzeichnet (11. Aug. 1621). Daß als Taufpaten namhafte Persönlichkeiten wie Geoffroy Lhuilier, der Parlamentsrat Seigneur Dorville und Françoise de Bordeaux, Tochter des Schatzmeisters des Parlaments, genannt werden, läßt darauf schließen, daß Mesangeau bereits 1621 ein bekannter Musiker war. In den offiziellen Dokumenten wird er als »musicien ordinaire du roi« bezeichnet; nach Laborde war er Lehrer E. Gaultiers. Seit 1636 ist er nicht mehr nachweisbar. 1641 werden die zweite Eheschließung seiner Frau und zwei aus dieser neuen Ehe stammende Kinder erwähnt, von denen eines bereits 18 Monate alt war. E. Gaultier widmete ihm einen musikalischen Nekrolog, Le Tombeau de Mezangeau.