* 9. August 1875 in Aston Manor (Birmingham/Großbritannien), † 26. November 1959 in Cowes (Isle of Wight/Großbritannien) Komponist, Dirigent und Pianist. Ketèlbeys Vater George Henry Ketelbey (1854–1940) war Juwelier und Kunstlehrer, seine Mutter Sarah Ann Aston (1855–1934) war Hausfrau. Sein jüngerer Bruder Harold George Ketelbey (1883–1965) studierte von 1903 bis 1905 Violine bei Joseph Joachim an der Hochschule in Berlin und konnte später eine erfolgreiche Karriere in Südafrika verzeichnen. Albert William Ketèlbey veröffentlichte unter Pseudonymen wie Anton Vodorinski, André de Basque, Raoul Clifford und A. William Aston. John Sant schreibt, dass Ketèlbey den Akzent auf seinem Namen um 1892 hinzufügte, da er es »hated being referred to as Kettlebey« (J. Sant 2000, S. 26). Darüber hinaus neigte er dazu, für jedes Genre ein Pseudonym zu verwenden: Der Name Raoul Clifford taucht hauptsächlich bei Vokalwerken und Mandolinenstücken auf, Anton Vodorinski hauptsächlich bei Klavier- und Kammermusik. John Sant äußert sich in folgender Weise zur Verwendung der Pseudonyme: »With the success of such pieces as The Phantom Melody, In a Monastery Garden, In the...