*7. März 1908 in Sachseln (Schweiz), †17. Okt. 1985 in Locarno, Komponist, Kirchenmusiker und Musikpädagoge. Garovi erhielt Klarinettenunterricht bei Joseph Staub sowie Klavier- und Orgelunterricht bei den Luzerner Stiftsorg. Franz Josef und Josef Breitenbach. Von 1927 bis 1930 studierte er am Kons. Neuenburg Klavier, Orgel und Violine, von 1930 bis 1932 an der Akad. der Tonkunst in München Kirchenmusik, u. a. bei Joseph Haas, Karl Blessinger und Gottfried Rüdinger, 1933/34 bei Vl. Perlemuter und M. Dupré an der École normale de musique und am Kons. in Paris. 1945 besuchte Garovi in Luzern einen Meisterkurs für Komposition bei A. Honegger. 1934 bis 1956 war er Musiklehrer am Kollegium Sarnen und Lehrer für Orgelspiel, gregorianischen Choral und Musiktheorie an der Organistenschule Luzern (Leitung von 1948–1956). 1956 bis 1972 wirkte er als Chordgt., Org. und Musiklehrer im Wallis, in Zürich und Luzern. Von 1972 bis 1985 lebte Garovi in Orselina ob Locarno (Tessin), wo er sich der Komposition sowie der Edition alter Musik widmete. 1977 erhielt er die Orlando di Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes für die Länder der deutschen Sprache und 1978 den Kulturpreis der Innerschweiz.