* 12. Mai 1936 in Berlin, † 16. Oktober 2025 in Icking, Komponist, Musikbearbeiter, Saxophonist, Pianist, Bandleader und Musikproduzent. Aufgrund des Berufswegs seines Vaters Erich Doldinger (†1978), der Fernmelde-Ingenieur war und mehrfach versetzt wurde, zog die Familie häufiger um, so von Berlin nach Leipzig, dann nach Köln und 1940 schließlich nach Wien. Klaus Doldingers Mutter war Ingeborg Doldinger (geb. Mann); deren Vater Bruno Mann (1874–1938) war von 1919 bis zu seiner Verdrängung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 Oberbürgermeister in Erfurt. Als zweites Kind des Ehepaars Doldinger wurde 1941 Klaus' Bruder Wolf-Dieter geboren. 1945 kamen Mutter und Kinder als Kriegsflüchtlinge aus Wien nach Schrobenhausen. Nachdem Erich Doldinger kurz darauf im Jahr 1945 zum Leiter des Fernmeldebauamts in Düsseldorf ernannt worden war, wohnte die Familie dort. Klaus Doldinger besuchte von 1947 bis zu seinem Abitur 1957 das Düsseldorfer Jacobi-Gymnasium. Parallel erhielt er ab 1947 eine musikalische Ausbildung am Robert Schumann-Konservatorium, wo er Klavier und Klarinette studierte. Frühe Inspiration im Jazz bekam er im 1948 gegründeten Düsseldorfer »Hot Club«. 1953 wurde Doldinger Mitglied der Band The Feetwarmers...